Wir erwachen und haben keine Ahnung welcher Tag heute ist. Immerhin verlieren wir keine Gliedmaßen, haben kein Fieber, keine Lungenentzündung und auch keinen Lärm im Gedärm. Es scheint ein guter Tag zu werden. Die Voraussetzungen sind jedenfalls nicht schlecht, zumindest sind sie es bisher. Ich beschließe, dass es auch so bleiben wird und nenne diesen Tag einfach mal „Tag 1“. Tag 1 ohne Heckmeck und Insuffizienzen oder Pestausbrüche oder was einen auch sonst anfliegen könnte. Jetzt beginnt der Urlaub richtig und wir haben etwas ganz Verrücktes vor. Wir wollen das Auto, das wir gemietet haben, auch wirklich mal nutzen. Ein verwegener Gedanke, ich weiß, aber wir sind auch abenteuerlustig, weswegen ich auch als Fahrer ausgesucht wurde.
Das Auto haben wir für fünf Tage gemietet. Zumindest glaube ich, dass es so ist. Die genauen Fakten kennt der Hase. Ich muss nur einsteigen und den Fahrer spielen. Von den fünf Tagen stand er die meiste Zeit bisher, hervorragend geparkt, auf dem Hotelgelände und setzte Staub an. Das muss geändert werden. Wir wollen mal dieses Kreta, von dem alle so viel erzählen, ein wenig kennenlernen. Das machen wir eigentlich immer, wenn wir verreist sind. Wir haben immer das Bedürfnis hinterher zu wissen, wo wir vorher gewesen sind. Also machen wir Rundfahrten über die jeweilige Insel. Dass sich dabei aber diese Eilande oft auch ähneln spielt eigentlich keine Rolle. Kreta hat allerdings die Eigenart, dass es ziemlich groß ist. Weit größer als all die anderen Inseln, die wir bisher heimgesucht haben. Wir hatten im Vorfeld über einige Ziele nachgedacht, die man hier mit dem Auto ansteuern könnte, aber die sind gerne mal über vier Stunden Autofahrt weit entfernt. Das ist zu weit für einen kleinen Tripp.
Erreichbar sind der Süden der Insel, zumindest in unserem Bereich und zwei Städte im Norden. Einmal Chania, wo auch unser Flughafen liegt und Rethymnon, deren Name für mich eine Art Zungenbrecher ist. Ich habe Probleme das „n“ hinter dem „m“ auszusprechen, ohne dass es ein bisschen behämmert klingt. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie versuche ich andauernd ein „j“ hinter dem „n“ einzubauen. Ist weder notwendig, noch zielführend, aber ich kann nicht anders. Es hat sich so in meinem Hirn manifestiert. Das „J“ ist dermaßen präsent, dass ich aufpassen muss, beim Hasen nicht auch noch eines einzubauen. Man wird echt schrullig mit zunehmendem Alter. Wie gut, dass wir hier nicht öfter hinfahren wollen, sonst bräuchte ich bald mal einen Logopäden.
Der Süden der Insel, also der Teil vom Süden der Insel den wir befahren, also ein sehr kleiner Teil von Kretas Süden, ist zu großen Teilen nicht gerade zugänglich und auch nur verhalten wenig aufregend. Wahrscheinlich ist der komplette Rest vom Süden viel schöner und spannender und wir haben unwissend kein anderes Ziel für die Südküste auserkoren. Wie gesagt, die Insel ist wirklich groß, da muss man sich auf kleinere Bereiche konzentrieren.
Der Weg zu unserem Süden führt durch gebirgige Landschaften und ist zumindest eindrucksvoll, wenn nicht überall Wolken die Sicht ein bisschen versperren würden. Aber man hat´s mal gesehen und wir fahren wieder nach Norden und erreichen Rethymnon ohne „j“, aber mit dem Auto und durchaus früher als gedacht. Wir finden einen Parkplatz in der Nähe der Altstadt und machen uns auf den Weg zu eben jener. Der Weg ist mit knapp 1,2km auch nicht besonders lang, aber irgendwie sind wir zu 3/4 nicht gut zu Fuß. Es scheint, als wären wir durch das Sitzen im Auto ein wenig steif in den Beinen geworden. Nur bei Oppa ist das nicht der Fall. Der würde wahrscheinlich auch noch leichtfüßig gehen, wenn man ihm die Beine zusammenbinden würde.
Und so humpeln wir (zumindest größtenteils) los, um uns um des Eindrucks dieser Altstadt zu bereichern. Wir sind insgesamt schon eine Weile unterwegs und ich denke so, dass eine Toilette auch nicht das Verkehrteste wäre, möchte mich aber in dieser Hinsicht nicht in den Vordergrund stellen und schweige erstmal noch darüber. „Man könnte ja auch mal eine Toilette suchen“, sagt Oppa beim losgehen und ich stimme stumm zu. Ich glaube er macht diese Anmerkung auch nicht nur für sich, sondern für die Allgemeinheit, falls mal jemand müsste und sich dahingehend nicht zwingend in den Vordergrund stellen möchte. Ich kenne da zwar niemanden, aber der Grundgedanke ist ja nicht verkehrt.
Aber es ist so, dass Omma gerne mal nach einem Sommerkleid stöbern möchte und falls es irgendwo welche gibt, vielleicht noch nach einer Handtasche. Aber eigentlich ist es so, dass sie doch gar nichts braucht, also müsste man nicht stöbern. Aber eigentlich ist es doch so, dass es ja auch Geschäfte geben soll, in denen derlei Waren zum Verkauf feilgeboten werden. Da könnte man ja auch mal ganz unverbindlich reinschauen. Aber eigentlich ist es doch so, dass man, wenn man schon mal in einem einschlägigen Geschäft ist, vielleicht auch mit dem Gedanken spielen könnte, sich eventuell mal ein Sommerkleid oder, oder und, eine Handtasche zulegen könnte. Aber eigentlich ist es doch so, dass es da, wo es die Kleider und Taschen gibt, keine Toiletten geben wird. Wer wollte da nochmal hin? Man weiß es nicht.
Auf dem Weg zur Altstadt erreichen wir schon die ersten Geschäfte. Kleine Läden, die zum Bersten gefüllt sind mit Souvenirs, wenn es ein Souvenirladen ist, mit Kleidern, wenn es ein Kleidergeschäft ist und mit Handtaschen, wenn, ja man ahnt es schon, ein Handtaschenladen ist. Omma ist zu diesem Zeitpunkt noch ein wenig unentschlossen und der Hase übernimmt mal eben die Führung. Während Oppa und ich möglichst dekorativ außerhalb des Ladens drapiert werden, schnappt sie sich ihre Mutter und verschwindet mit ihr in diesem Geschäft, in dem es offensichtlich derart viele Kleider gibt, dass man Dreiviertel der griechischen Frauen damit einkleiden könnte. Gefühlt hängen da hunderttausende Kleider in verschiedensten Farben und Designs und ich danke dem Herrn dafür, dass ich nicht mit rein muss, um bei irgendeiner Entscheidung zu helfen. Ich bin draußen, das Wetter ist schön und wenn ich jetzt ein Bier hätte, wäre es perfekt.
Zu meiner und Oppas Überraschung bleiben wir nicht sehr lange, denn die Altstadt wartet noch und da soll es noch viel mehr zauberhafte Geschäfte in malerischen Gassen geben. Vielleicht ist auch eine zauberhafte Toilette dabei, mag Oppa denken, der in seiner weisen Voraussicht mahnt, auch diese nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren. Getreu dem Motto, suche bevor du dringend musst, dann kannst du vielleicht noch wählen wohin du gehst. Aber seine Eingabe verhallt beinahe ungehört und man ist eher erstaunt, warum er immer aufs Klo möchte. Also wirklich, ich verstehe das auch nicht, auch wenn es nicht verkehrt wäre, wenn es irgendwann mal eine gäbe.
Auf dem Weg zur Altstadt erreichen wir einen etwas größeren Platz in dessen Zentrum eine etwas größere und, von außen betrachtet, auch recht schöne Kirche steht. Zumindest vermuten wir, dass es eine Kirche ist. Die Form des Bauwerks lässt aber keinen eindeutigen Schluss zu. Ich stehe auf dem großen Platz und betrachte das schöne Bauwerk und erzähle dem Hasen neben mir ein paar meiner Eindrücke. Wohlwissend, dass mein Hase sich dafür rein gar nicht interessiert. Aber ich muss meine Gedanken halt mal loswerden, wenn mir ein Bauwerk gefällt. Und ich ende mit den Worten: „….oder was denkst du so darüber?“ und drehe mich zur Seite, um zu sehen, was der Hase so sagt.
Der Hase scheint etwas gealtert zu sein in den letzten Minuten, denn neben mir steht eine Frau in ihren 80ern (vermutlich) und blickt mich mit großen Augen an. Ich erschrecke und suche meinen Hasen. Und da merke ich, dass sowohl der Hase, als auch Omma und dazu auch noch Oppa weg sind. Einfach so. Man hat mich allein gelassen vor dieser Kirche. Ich erblicke in der Ferne den Hasen, der mit Omma friedlich plaudernd von Dannen geht. Sie sind schon ein paar hundert Meter weg und so vertieft im Gespräch, dass sie nicht mal merken, dass sowohl Oppa und ich nicht dabei sind. Die drehen sich nicht mal um. Und wo ist überhaupt Oppa?
Man hat mich im Stich und allein gelassen. Allein in dieser Stadt und es ist offensichtlich komplett egal. Ein Gefühl der Überflüssigkeit ereilt mich und ich fühle mich ein bisschen wie Kevin allein zu Haus nur vor einer Kirche auf Kreta. Bis mir einfällt, dass ich erstens der Fahrer bin und zweitens auch den Autoschlüssel habe. Ich bin in einer Schlüsselposition, das beruhigt. Man baucht mich dann doch noch irgendwie. Ich nehme die Verfolgung der beiden Gesprächsvertieften auf und unterwegs stößt auch Oppa wieder dazu. Er hatte die Kirche umrundet, um nach einem Schild zu suchen, auf dem vielleicht eine Erklärung steht, um welche Art Bauwerk es sich hier handelt. Wir erreichen die beiden Frauen und sagen, dass wir wieder da sind. „Ach, seid ihr weg gewesen?“, fragt der Hase wenig überrascht.
Die Altstadt ist schön. Malerische Häuserfronten in engen Gassen, gefüllt mit Menschen (zu 128% Touristen), die in die vielen, vielen Läden strömen, in denen es das gibt, was wir vorhin schon hatten, nur in unerklärlich größerem Ausmaß. Und wenn es vorhin schon schwer wäre, eine Entscheidung zu fällen, wäre es hier unmöglich. Wer sagt einem denn, dass man den richtigen unter den tausend Läden gewählt hat und wer sagt einem, dass das was man gekauft hat, das man eigentlich nicht braucht aber unbedingt haben möchte, auch wirklich das Richtige ist? Wie schnell hat man hier vorschnell gehandelt. Ich lege eine Hochrechnung an und komme zu dem Schluss, dass wir hier mindestens noch sechs Wochen bleiben müssen, um das Angebot zu sichten. Wie nur bringe ich das meinem Arbeitgeber bei?
Aber ich scheine mich zu irren und es stellt sich heraus, dass wir heute eher bummeln wollen. Bummeln ist nicht shoppen und unterscheidet sich in erster Linie darin, dass man sich Sachen ansieht und nicht kauft. Das geht schneller als erwartet und wir erreichen einen historischen Brunnen auf unserem Weg durch die Altstadt. Der Brunnen ist zwar historisch, aber auch klein und unscheinbar. Dafür ist dort auch ein schöner großer Platz mit vielen Lokalen, die auch viele Sitzgelegenheiten im malerischen Außenbereich haben. Ich denke gerade darüber nach, dass es hier doch schön ist und man sich mal hinsetzen könnte, um eine Kleinigkeit zu trinken und bei der Gelegenheit auch mal eine Toilette aufzusuchen. Ich möchte mich aber nicht in den Vordergrund stellen und behalte meinen Gedanken für mich.
Da sagt Oppa: „Hier ist es doch schön und man könnte sich ja mal hinsetzen und eine Kleinigkeit trinken und bei der Gelegenheit auch mal eine Toilette aufsuchen.“ „Was du immer so mit deiner Toilette hast“, sagt Omma. Aber wir sind uns schnell einig, dass wir hier verweilen werden. Wir sitzen auf einer Art Korbstühlen, die auf einem wackeligen, weil grob gepflasterten, Untergrund stehen um einen kleinen wackeligen Tisch herum. Es gibt viele von diesen Tischen mit diesen Stühlen in diesem Lokal und sie stehen wild durcheinander. Es sind keine direkten Wege für Gäste und Personal zwischen ihnen sichtbar. Es ist ein wenig chaotisch und ich kann mich gerade noch zurückhalten, hier alles in Reih und Glied hinzustellen. Denn eigentlich ist es auch gemütlich, so wie es ist.
Mehrere Lokale haben ihre Tische und Stühle hier stehen, alles geht irgendwie ineinander über und über dem Ganzen ist eine Art Dach das aus dem Geflecht einer großen alten Pflanze besteht, die über allem einen schönen natürlichen Schatten wirft. Es ist urgemütlich und welche Pflanze es ist, weiß ich nicht, ich bin schließlich kein Botaniker. Ein Kellner erscheint und möchte die Bestellung aufnehmen. Oppa weiß was er will, Omma und ich auch, nur der Hase ist sich noch nicht einig. Wir bitten um Bedenkzeit, die er uns gewährt. Man spricht Englisch und er spricht es auch sehr gut, möchte ich meinen. Der Hase fühlt sich ein bisschen unter Druck gesetzt, findet aber dann doch das richtige Getränk (Halleluja) und wir bestellen.
Oppa nimmt einen Weißwein, den er perfekt englisch als White Wine tituliert, der Hase nimmt ein Sparkling Water und ich „ne Cola“ (das ist zwar nicht komplett Englisch, aber verständlich) und Omma hätte gerne eine…..öh….ja, also eine…..ähem „Was heißt Apfelschore auf Englisch?“, fragt sie. Und wir anderen drei sind absolut ahnungslos. Der Kellner im Übrigen auch. Und hier ist wieder ein solcher Moment, an dem der Hase und seine Eltern wild durcheinander auf jemand anderen einreden. In diesem Fall ist es der Kellner, der eigentlich nur wissen möchte, was Omma trinken will. Es erreichen ihn viele Worte und Wortfetzen und sein Blick erhellt sich ebenso oft, wie er sich trübt. „Irgendwas mit Apple“, sagt Oppa. „Apple with Sparkling Water“, wirft der Hase ein. Was ja faktisch richtig ist, aber anscheinend nicht den Status eines Mixgetränks erfüllt.
Und so wird munter weiter ins Blaue gemutmaßt und unter den vielen Worten fällt auch ein „Pie“. Und ich denke so: „Pie ist falsch. Juice wäre besser.“ Und weil ich aber mich nicht in den Vordergrund stellen will, verschweige ich meine Gedanken. Nach einem kurzminütigen Anlegen eines vieldeutigen Wortgeflechts meint der Kellner verstanden zu haben und sagt „Thank You“ und geht von Dannen, um am Tresen seiner Tresenkraft die Bestellung näher zu bringen. Und nach recht kurzer Zeit erreichen uns die ersten Getränke. Alle bis auf das von Omma. Das scheint noch ein bisschen Zeit zu benötigen. Aber dann ist es soweit, der Kellner kommt und hat die Bestellung dabei.
Er bringt ein Stück Apfelkuchen. „Den kann man jetzt aber schlecht trinken“, sage ich. Unter Zuhilfenahme sämtlicher Gliedmaßen und allem was das eigene Englisch so hergibt, korrigieren wir. Ich glänze mit meinem „Applejuice“ und der Hase erwähnt noch einmal das „Sparkling Water“ und da ereignet sich ein wahres Feuerwerk im Blick des Kellners und er sagt: „Ahh, you want Apple-Spritz!“ Aber natürlich, das haben wir doch beinahe gleich gesagt. Er nimmt das Stück Apfelkuchen (das sehr lecker aussieht) wieder mit, entschuldigt sich und bringt in einiger Windeseile eine Spritzschorle und alles ist wieder gut.
Es ist uns auch ein bisschen unangenehm. Vor allem, weil das Lokal selbst anscheinend keinen Apfelpie im Angebot hat. Der Herrgott weiß, woher er das Stück ergattern konnte. Ich glaube die Lokale helfen sich gegenseitig bei Gästen, die plötzlich irgendwas haben wollen, was man selbst nicht auf der Karte hat. Man hätte das Stück behalten sollen, aber er war so schnell wieder weg damit, dass wir auch ein bisschen überrumpelt waren.
Ansonsten verläuft der Rest hier doch einwandfrei und wir genießen diesen Moment in diesem netten Lokal. Und weil wir schonmal hier sind, frequentieren wir auch die dazugehörige Toilette. Die ist zwar recht alt und klein, aber ansonsten sehr sauber. Ich suche sie unter anderem auch deswegen auf, weil mir schon ein bisschen warm ist und ich mir gerne mal mit einem Papierhandtuch die Stirn tupfen möchte. Diese Taktik habe ich mir zurechtgelegt und warte bis ich das Örtchen aufsuchen kann.
Unglücklicherweise gibt es dort aber nur einen Lufttrockner für die Hände. Das ist grundsätzlich nicht ganz verkehrt, schließlich könnte man seinen Kopf ja unter den Trockner halten und sich die Luft an eben jenen Kopf pusten lassen. Ist zwar nicht optimal und sieht auch komisch aus, würde aber helfen. Leider ist der Trockner etwas moderner. Einer von diesen, in die man seine Hände gerade reinhält und der dann mit Überdruck diese trockenbläst. Der ist für seinen Zweck schon sehr gut, aber ich bekomme meinen Kopf nicht hinein. Egal was ich versuche, der Platz reicht nur für die Hände. Na dann schwitze ich halt ein bisschen weiter.
Wir bleiben noch eine Weile, sehen uns die Leute an und beschließen dann, ohne weitere Applespritzes das Weite zu suchen, welches wir auch finden. Unterwegs kommt es zu einer Premiere, denn es beginnt zu regnen. Wirklich echter Regen auf einer griechischen Insel. Ich dachte schon, so etwas würde es nie geben. Allerdings ist der Schauer nicht sehr lange und auch nicht wirklich ergiebig. Verglichen mit dem, was der Durchschnittsnorddeutsche so gewohnt ist, ist das wirklich nur der reale Tropfen auf den heißen Stein. Es drohen weder eine Springflut noch ein überraschendes Ertrinken in der Altstadt von Rethymnon (ohne J), aber es war mal interessant zu sehen.
Wir fahren wieder zum Hotel und können es kaum glauben, dass wir wirklich immer noch alle gesund und beinahe munter sind. Ein Abendessen und ein paar Akrobaten, die als Showprogramm den Abend gestalten, nehmen wir noch mit und sind auch irgendwie müde. Ein kompletter gesunder Urlaubstag ist ja so anstrengend. Die Verteilung der Etagen spielt heute keine Rolle. Zielsicher finden wir unser Zimmer und ich habe das Gefühl, dass der Hase mir zwar immer noch nicht glaubt, aber dass unsere Sachen in unserem Zimmer sind, ist immerhin ein Indikator dafür, dass wir richtig liegen in unserem Bett.